Für den Ersatz von Tierversuchen
Tiere können Angst und Schmerz empfinden, genau wie wir. Solange Tierversuche in der Wissenschaft als «notwendiges Übel» gelten, ist es unsere moralische Pflicht, alles dafür zu tun, dass Tierversuche durch andere Forschungsmethoden ersetzt werden.
In den vergangenen zehn Jahren wurden im Bereich der Ersatzmethoden spektakuläre Fortschritte erzielt. Und dies, obwohl dafür kaum Geld zur Verfügung stand. Es ist höchste Zeit, dass sich das ändert. Es ist Zeit, dass die öffentlichen Mittel tatsächlich dafür eingesetzt werden, die Ungerechtigkeit, der jedes Jahr Millionen von Tieren ausgesetzt sind, zu beenden. Und auch wir Menschen verdienen Besseres als Tierversuche. Wir haben ein Recht auf sicherere und wirksamere Behandlungen, die beispielsweise durch die Weiterentwicklung der Forschung an Organoiden, Biochips und Computermodellen möglich werden.
Die Unterzeichnenden der Petition fordern die Verantwortlichen der Abteilung IV Programme des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) auf, mit Engagement und Überzeugung denjenigen Schwerpunkt des NFP 79 zu unterstützen, der auf den Ersatz von Tierversuchen abzielt.
Lancierung der Petition: 20. März 2021
Ablauf der Sammelfrist: 20. Mai 2021
Die Petition darf von allen Personen, unabhängig von Alter, Nationalität und Wohnort, unterzeichnet werden.
Rücksendung von Unterschriftsbögen und Bezug weiterer Unterschriftsbögen: LSCV, CP 148, 1226 Thônex - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! - 022 349 73 37

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Hühner (männlich und weiblich), Legehennen und männliche Küken sind die Zuchttiere, die am häufigsten ausgebeutet und getötet werden. Ohne dabei in Betracht zu ziehen, wie viele davon in Schlachthöfen getötet werden (oder auch lebend zerhackt, im Falle der Küken). Das sind wirklich enorme Zahlen.
Doch was können wir für sie tun?
Wir können Menschen über viele Aspekte informieren:
• wir können erklären, dass Hühnerfleisch genauso schädlich ist wie rotes Fleisch, daher hat es keinen Sinn, rotes Fleisch zu meiden, und dafür Hühnchen zu essen: Wenn uns unsere Gesundheit am Herzen liegt, dann müsste Fleisch immer, durch pflanzliche Produkte ersetzt werden;
• wir können zum Nachdenken anregen, und darauf hinweisen, dass Hühner und Hennen sehr intelligente und liebevolle Tiere sind, genauso wie Hunde und Katzen;
• wir können darlegen, dass die Eierproduktion niemals ohne die Tötung von Hühnern und männlichen Küken erfolgen kann. In keinem Zuchtbetrieb ist das möglich;
• wir können erklären, dass es wirklich leicht ist, Eier wegzulassen, in der Küche gibt es eine Menge Alternative hierzu.
Ein Flyer zum Nachdenken
Um Ihnen zu helfen, all diese Konzepte zu erklären, haben wir einen Flyer erstellt. Dieser kann als PDF heruntergeladen, und so an Freunde und Bekannte weitergeleitet werden. Der Flyer hilft, "die Verbindung herzustellen", um zu verstehen, dass der Unterschied zwischen Tieren nur in unseren Augen und in unserem Kopf existiert, er ist nicht real; auf der Rückseite ist ein Text angegeben, der erklärt, wie neugierig und intelligent Hühner sind, genauso wie andere Säugetiere. Zudem wird erklärt, dass Hühnerfleisch genauso schädlich ist, wie jede andere Fleischsorte.
Beginnen Sie sofort mit der Verteilung: In nur kurzer Zeit, können Sie eine sehr nützliche Aufklärungsarbeit leisten!
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Mutterkühe werden sofort von ihren Kleinen nach der Geburt getrennt

Sicherlich haben wir alle schon einmal Kühe auf der Weide gesehen, dieselben Kühe werden auch häufig auf Milchverpackungen abgebildet. Trotz allem kennen nur Wenige, den Ablauf der Milchproduktion. Viele denken, dass Kühe während ihrer Lebenszeit auf natürliche Weise dauernd Milch produzieren. In Wirklichkeit ist es aber so, dass auch Kühe ihre Kleinen gebären müssen, um Milch zu produzieren, genauso wie alle anderen Säugetiere. Normalerweise werden die Kälber kurz nach ihrer Geburt von ihren Müttern durch ihre Halter getrennt, und das geschieht auch in der Schweiz so.

In den Schweizer medizin-wissenschaftlichen Fakultäten sind Sezierungen an lebenden Tieren (oder Tiere, die für diesen Zweck zuvor getötet wurden) weit verbreitet. Dieser Vorgehensweise stehen immer mehr Studenten sehr kritisch gegenüber (ob nun aus ethischen, wie auch wissenschaftlichen Gründen). Die Studenten fühlen sich im Stich gelassen, und stehen Dozenten häufig ängstlich gegenüber (die Gründe hierfür sind offensichtlich). Und dabei existiert überhaupt kein Gesetz, das Sezierungen an Universitäten vorschreibt. D. h. Universitäten können freiwillig entscheiden, ob sie mit solchen grausamen Methoden weitermachen, die aus finsterer Vergangenheit stammen, oder ob sie den Studenten Alternativmethoden zur Verfügung stellen. Alternativmethoden, die weltweit eingesetzt werden und bewiesen haben, dass sie bei der Ausbildung zukünftiger Mediziner, Biologen, Forschern, etc. sogar effizienter und erfolgreicher sind. Aus diesem Grund haben wir den folgenden Fragebogen ausgearbeitet. Bitte füllen Sie diesen Fragebogen aus, und verteilen Sie ihn an andere Betroffene. Wir bitten Sie dann den ausgefüllten Fragebogen an ATRA zurückzusenden. Das ist ein erster Schritt. Der Fragebogen kann sowohl von Studenten, Mitarbeitern als auch von Forschern der wissenschaftlichen Fakultäten ausgefüllt werden.

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