Wegen dem grossen Leiden, das Gänsen und Enten beim Masten zugefügt wird, ist die Produktion von Stopfleber in der Schweiz seit über 40 Jahren verboten. Die Prozedur des Mästens – dabei wird mehrmals täglich ein Metallrohr oder Schlauch in die Speiseröhre der Tiere eingeführt – verursacht schmerzhafte Verletzungen. Die Hälse von Tieren können dabei durchstochen (perforiert), Flügel gebrochen werden. Die erzwungene, schnelle Zunahme der Leber (Fettleber) führt dazu, dass die Lunge komprimiert wird und verursacht schwere Atem-, Nieren- und Kreislaufprobleme. Die Zwangsernährung gilt in der Schweiz als grausame Praxis gegenüber Tieren und erfüllt den Tatbestand der schweren Tierquälerei.
Mit jährlich 200 000 kg importierter Stopfleber ist die Schweiz eines der wichtigsten Importländer von diesen Produkten. Jedes Jahr werden allein für den Schweizer Markt 400 000 Enten und 12 000 Gänse gemästet und getötet. Es ist scheinheilig, dass in der Schweizer die Produktion von Stopfleber unter Strafandrohung verboten ist, diese aber von ausländischen Produzenten hergestellt und importiert werden darf. Ein Einfuhrverbot von Stopfleber und Stopfleberprodukten ist auch mit den internationalen Handelsverpflichtungen der Schweiz vereinbar. Alle Abkommen sehen Ausnahmen für Massnahmen vor, die zum Schutz der öffentlichen Sittlichkeit und des Lebens oder der Gesundheit von Tieren erforderlich sind. So sind beispielsweise Einfuhrverbote für Robben-, Hunde- und Katzenfelle bereits gesetzlich verankert. Das höchste Gericht der Welthandelsorganisation (WTO) hat ausdrücklich anerkannt, dass der Schutz von Tieren Teil der öffentlichen Moral ist.

Mehr Info: https://stopfleber-initiative.ch/de/

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Jedes Jahr sehen wir Bilder von Tieren, die wegen ihrer Felle lebendig gehäutet, misshandelt oder zu Tode geprügelt werden. Trotz Aufklärungskampagnen und Versprechen, die Haltungsbedingungen der Tiere zu verbessern, hat sich nichts geändert. In Zuchtfarmen, welche 85 % der Pelze produzieren, verbringen die meisten Tiere ihr kurzes Leben in kleinen Drahtkäfigen, ohne die Möglichkeit, sich zu bewegen oder ihre natürliche Verhaltensweise auszuleben. Diese Haltungsbedingungen gelten als so tierquälerisch, dass viele europäische Länder die Zucht von Pelztieren bereits verboten haben. Dies gilt auch für Tiere, die in ihrer natürlichen Umgebung gejagt und durch Schusswaffen oder aufgestellte Fallen getötet werden. Häufig werden hierfür sogenannte Fangeisen verwendet, auch Totfang- oder Totschlagfallen genannt. In sogenannten Lebendfallen ziehen sich die Tiere bei panischen Fluchtversuchen schwere Verletzungen zu und werden nach Stunden der Angst und Panik schliesslich mit einem Kopfschuss erlöst. Diese Zucht- und Tötungsmethoden verstossen klar gegen unsere Tierschutzgesetzgebung, werden in der Schweiz als Tierquälerei angesehen und strafrechtlich geahndet. Dennoch werden sie jedes Jahr an hundert Millionen Tieren angewendet, nur um Pelz zu produzieren.
Die Schweiz importiert jährlich 350 Tonnen Pelze, was der Schlachtung von rund 1,5 Millionen Tieren entspricht. Mehr als die Hälfte dieser Pelze stammt aus China, wo regelmässig die schrecklichen Haft- und Tötungsbedingungen von Tieren angeprangert werden, die teilweise noch lebend gehäutet werden. Ein Einfuhrverbot für Pelze, die entgegen unserem Tierschutzgesetz hergestellt wurden, ist mit den internationalen Handelsverpflichtungen der Schweiz vereinbar. Alle Abkommen sehen Ausnahmen für Massnahmen vor, die zum Schutz der öffentlichen Sittlichkeit und des Lebens oder der Gesundheit von Tieren erforderlich sind. So sind beispielsweise Einfuhrverbote für Robben-, Hunde- und Katzenfelle bereits gesetzlich verankert. Das höchste Gericht der Welthandelsorganisation (WTO) hat ausdrücklich anerkannt, dass der Schutz von Tieren Teil der öffentlichen Moral ist. Das Tragen von Pelzen erfüllt schon lange keinen Zweck mehr. Die Tatsache, dass weiterhin die Einfuhr von Pelzen und Pelzprodukten aus tierquälerischer Haltung, unter dem Vorwand zu genehmigen, dass dies im Ausland geschieht, ist an Scheinheiligkeit kaum zu überbieten. Das muss endlich verboten werden.

Mehr Info: https://pelz-initiative.ch/de/

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Hühner (männlich und weiblich), Legehennen und männliche Küken sind die Zuchttiere, die am häufigsten ausgebeutet und getötet werden. Ohne dabei in Betracht zu ziehen, wie viele davon in Schlachthöfen getötet werden (oder auch lebend zerhackt, im Falle der Küken). Das sind wirklich enorme Zahlen.
Doch was können wir für sie tun?
Wir können Menschen über viele Aspekte informieren:
• wir können erklären, dass Hühnerfleisch genauso schädlich ist wie rotes Fleisch, daher hat es keinen Sinn, rotes Fleisch zu meiden, und dafür Hühnchen zu essen: Wenn uns unsere Gesundheit am Herzen liegt, dann müsste Fleisch immer, durch pflanzliche Produkte ersetzt werden;
• wir können zum Nachdenken anregen, und darauf hinweisen, dass Hühner und Hennen sehr intelligente und liebevolle Tiere sind, genauso wie Hunde und Katzen;
• wir können darlegen, dass die Eierproduktion niemals ohne die Tötung von Hühnern und männlichen Küken erfolgen kann. In keinem Zuchtbetrieb ist das möglich;
• wir können erklären, dass es wirklich leicht ist, Eier wegzulassen, in der Küche gibt es eine Menge Alternative hierzu.
Ein Flyer zum Nachdenken
Um Ihnen zu helfen, all diese Konzepte zu erklären, haben wir einen Flyer erstellt. Dieser kann als PDF heruntergeladen, und so an Freunde und Bekannte weitergeleitet werden. Der Flyer hilft, "die Verbindung herzustellen", um zu verstehen, dass der Unterschied zwischen Tieren nur in unseren Augen und in unserem Kopf existiert, er ist nicht real; auf der Rückseite ist ein Text angegeben, der erklärt, wie neugierig und intelligent Hühner sind, genauso wie andere Säugetiere. Zudem wird erklärt, dass Hühnerfleisch genauso schädlich ist, wie jede andere Fleischsorte.
Beginnen Sie sofort mit der Verteilung: In nur kurzer Zeit, können Sie eine sehr nützliche Aufklärungsarbeit leisten!
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Mutterkühe werden sofort von ihren Kleinen nach der Geburt getrennt

Sicherlich haben wir alle schon einmal Kühe auf der Weide gesehen, dieselben Kühe werden auch häufig auf Milchverpackungen abgebildet. Trotz allem kennen nur Wenige, den Ablauf der Milchproduktion. Viele denken, dass Kühe während ihrer Lebenszeit auf natürliche Weise dauernd Milch produzieren. In Wirklichkeit ist es aber so, dass auch Kühe ihre Kleinen gebären müssen, um Milch zu produzieren, genauso wie alle anderen Säugetiere. Normalerweise werden die Kälber kurz nach ihrer Geburt von ihren Müttern durch ihre Halter getrennt, und das geschieht auch in der Schweiz so.

In den Schweizer medizin-wissenschaftlichen Fakultäten sind Sezierungen an lebenden Tieren (oder Tiere, die für diesen Zweck zuvor getötet wurden) weit verbreitet. Dieser Vorgehensweise stehen immer mehr Studenten sehr kritisch gegenüber (ob nun aus ethischen, wie auch wissenschaftlichen Gründen). Die Studenten fühlen sich im Stich gelassen, und stehen Dozenten häufig ängstlich gegenüber (die Gründe hierfür sind offensichtlich). Und dabei existiert überhaupt kein Gesetz, das Sezierungen an Universitäten vorschreibt. D. h. Universitäten können freiwillig entscheiden, ob sie mit solchen grausamen Methoden weitermachen, die aus finsterer Vergangenheit stammen, oder ob sie den Studenten Alternativmethoden zur Verfügung stellen. Alternativmethoden, die weltweit eingesetzt werden und bewiesen haben, dass sie bei der Ausbildung zukünftiger Mediziner, Biologen, Forschern, etc. sogar effizienter und erfolgreicher sind. Aus diesem Grund haben wir den folgenden Fragebogen ausgearbeitet. Bitte füllen Sie diesen Fragebogen aus, und verteilen Sie ihn an andere Betroffene. Wir bitten Sie dann den ausgefüllten Fragebogen an ATRA zurückzusenden. Das ist ein erster Schritt. Der Fragebogen kann sowohl von Studenten, Mitarbeitern als auch von Forschern der wissenschaftlichen Fakultäten ausgefüllt werden.

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